Kältetherapie (KT)

Die Kältetherapie als vorbereitende und/oder unterstützende Maßnahme in der Physiotherapie.
Die Kältepackung wird für einige Minuten auf das betroffene Gebiet gelegt oder nach der Behandlung schmerzhafter Muskelstrukturen über die behandelten Gebiete „gezogen“.

Die Behandlung mit Eis führt zu einer Schmerzreduktion und Stauminderung bei akut entzündlichen Gelenken oder akuten Verletzungen und zur Entzündungshemmung.
Bei längerer Anwendung kommt es zu einer Senkung der Muskelspannung und hinterher zu einer reaktiven Durchblutungsverbesserung (z.B. spastische Muskelspannungen)
Kurze Anwendungen hingegen erhöhen die Muskelspannung, was z. B. bei schlaffen Lähmungen angewendet werden kann.

Anwendungsgebiete:
Zur Schmerzreduktion nach akuten Verletzungen und entzündlichen Gelenken, zur Abschwellung und Entzündungshemmung, zur Reduktion oder Steigerung der Muskelspannung, zur Verbesserung des Stoffwechsels.
Durch Kältetherapie erfahren Sie:
  • Schmerzlinderung
  • Verbesserung des Stoffwechsels
  • Entzündungshemmung

Abrechnungshinweis:
Kältetherapie ist als ergänzendes Heilmittel zur Physiotherapie/Krankengymnastik verordnungsfähig und wird in die Behandlung integriert.

Schlingentischbehandlung                    zurück zu Therapieformen                    Wärmeanwendungen